Eine Gartentreppe soll zu Haus und Terrasse passen – und den vorhandenen Höhenunterschied mit gleichmäßigen Stufen überwinden. Bei DIEPHAUS Blockstufen lohnt deshalb der Blick auf mehr als die Farbe. Dieser Ratgeber vergleicht VIA Sandstein, VIA Quarzit und die Blockstufe Grau. Sie erfahren, welche Maße sich unterscheiden, wie Sie Ihren Bedarf vorplanen und welche Fragen vor dem Einbau geklärt sein sollten.
Kurz gesagt: Die beiden VIA-Ausführungen haben dasselbe Format. Die graue Blockstufe ist dagegen einen Zentimeter höher und tiefer. Wählen Sie zuerst eine passende Treppengeometrie und anschließend die Gestaltung. „Sandstein“ und „Quarzit“ bezeichnen bei diesen VIA-Betonprodukten die Farbe, nicht eine Ausführung aus Naturstein.
| Merkmal | VIA Sandstein | VIA Quarzit | Blockstufe Grau |
|---|---|---|---|
| Format: Länge × Tiefe × Höhe | 100 × 35 × 15 cm | 100 × 35 × 15 cm | 100 × 36 × 16 cm |
| Farbgruppe | Braune Töne | Graue und schwarze Töne | Graue Töne |
| Oberfläche | Beschichtet, mit Fase | Als beschichtet mit Fase beschrieben* | Unbehandelt |
| Fase | Umlaufend 6 mm | Umlaufend 6 mm | Keine Fasenabmessung übernommen |
| Gewichtsangabe je Element | 110 kg | 110 kg | 127,5 kg |
| Bestelleinheit bei Keuck | Stück | Stück | Stück |
Quellen: verlinkte Keuck-Produktseiten und DIEPHAUS-Produktseiten im Quellenabschnitt. Gewichte sind die veröffentlichten Produktangaben; Paletten, Verpackung und weitere Baustoffe sind darin nicht als Gesamtlieferung berechnet.
*Bei VIA Quarzit nennen Beschreibung und Oberflächenfeld eine Beschichtung, während das Feld „Oberflächenschutz“ gleichzeitig „Nein“ ausweist. Eine bestimmte Schutzklasse wird deshalb hier nicht zugesagt. Lassen Sie die aktuelle Ausführung vor der Bestellung bestätigen, falls der Oberflächenschutz für Ihre Auswahl entscheidend ist.
InhaltsverzeichnisDie Produktinformationen nennen Zugänge, Gartenwege und Geländeterrassierungen als Einsatzbereiche. Das macht die Stufen zu möglichen Bauteilen für den Übergang zwischen zwei Gartenebenen oder von einem Weg zur Terrasse. Die Eignung der fertigen Anlage hängt jedoch vom geplanten Aufbau ab. Die Produktbezeichnung ersetzt weder eine Treppenplanung noch einen Nachweis für eine besondere Nutzung.
Wenn Sie beige Beläge, warmes Holz oder eine brauntonige Fassade aufgreifen möchten, bietet sich die Sandstein-Farbgebung als gestalterischer Ausgangspunkt an. Legen Sie bei der Auswahl Muster nebeneinander: Ein ähnlicher Farbname verschiedener Produkte bedeutet nicht automatisch einen identischen Ton. Prüfen Sie den Gesamteindruck bei Tageslicht und entscheiden Sie bewusst, ob die Stufe sich abheben oder ruhig einfügen soll.

VIA Sandstein: Original-Produktfoto von Keuck; kein Einbaubeispiel.
Gestaltungsidee für eine warme Farbwirkung. KI-generierte Anwendungsillustration, kein dokumentiertes DIEPHAUS-Einbauprojekt; Farbe und Geometrie sind beispielhaft.
Quarzit ist eine gestalterische Alternative für graue Pflasterflächen, dunkle Bauteile und zurückhaltende Außenanlagen. Gegenüber VIA Sandstein bleibt das Format gleich. Sie können deshalb zunächst innerhalb derselben Größenentscheidung über die Farbe nachdenken. Prüfen Sie trotzdem die konkrete Oberflächenausführung; aus der gemeinsamen Serienbezeichnung folgt keine bestätigte identische Schutzklasse.

VIA Quarzit: Original-Produktfoto; die Farbdarstellung ersetzt kein Muster.
Gestaltungsidee für graue bis dunkle Außenanlagen. KI-generierte Anwendungsillustration, kein dokumentiertes DIEPHAUS-Einbauprojekt; Oberfläche und Einbau sind beispielhaft.
Die graue Ausführung passt als sachliche Gestaltungsidee zu einer schlichten Außenanlage. Ihr Format verlangt jedoch eine eigene Höhenplanung. Wer einen bereits berechneten Aufbau für VIA vorgesehen hat, sollte die graue Variante nicht allein aufgrund der ähnlichen Länge austauschen. Bereits ein kleiner Unterschied pro Stufe kann den Anschluss am oberen Podest verändern.

Blockstufe Grau: Original-Produktfoto von Keuck; Ausführung mit 16 cm Bauteilhöhe.
Gestaltungsidee mit hellgrauen Betonblockstufen. KI-generierte Anwendungsillustration, kein dokumentiertes DIEPHAUS-Einbauprojekt; Materialwirkung und Maße sind beispielhaft.
Entscheidungshilfe: Vergleichen Sie zuerst Höhe und Platzbedarf, danach Oberfläche und Farbwirkung. Wenn beide Formate planerisch möglich sind, lassen sich Angebote für die vollständige Anlage sinnvoll gegenüberstellen. Berücksichtigen Sie dabei auch Transport, Versetzen und die benötigten Anschlussarbeiten.
Für eine belastbare Anfrage benötigen Sie die fertige untere und obere Anschlusshöhe. Messen Sie nicht nur zwischen zwei beliebigen Stellen im Erdreich. Ein später hinzukommender Terrassenbelag kann den zu überwindenden Höhenunterschied verändern. Notieren Sie außerdem die gewünschte Laufbreite und den tatsächlich verfügbaren Raum in Laufrichtung.
Die DIEPHAUS-Verlegehinweise nennen mindestens 2 cm Überlappung. Damit ist die volle Bauteiltiefe nicht automatisch der nutzbare Auftritt. Auch Bauteilhöhe und fertige Steigung sind nicht ohne Prüfung gleichzusetzen: Lagerung, Gefälle und Anschlüsse gehören in das konkrete Einbaudetail.
Schematische Geometrie, nicht maßstäblich und ohne Fundamentdetail. Beispiel: 35 cm Blocktiefe minus 2 cm Überlappung ergibt 33 cm Auftritt.
Als Planungshilfe nennt DIEPHAUS die Beziehung 2 × Steigung + Auftritt = etwa 65 cm. Sie ist keine alleinige Freigabe für eine Treppe. Die tatsächlichen Maße müssen zusammenpassen; Anforderungen an den konkreten Zugang, Podeste und gegebenenfalls Geländer bleiben zusätzlich zu klären.
Ein reines Rechenbeispiel verdeutlicht den Unterschied: Bei 35 cm Blocktiefe und angenommenen 2 cm Überlappung ergeben sich rechnerisch 33 cm Auftritt. Mit angenommenen 15 cm fertiger Steigung lautet die Rechnung 2 × 15 + 33 = 63 cm. Das Beispiel erklärt die Geometrie; es legt weder die Lagerfuge noch den Einbau fest. Die Fachplanung muss das tatsächliche Verhältnis bewerten.
Auch die oberste Stufe verdient einen eigenen Blick. Sie hat keine weitere Blockstufe unmittelbar darüber; stattdessen schließt meist eine Fläche oder ein Podest an. Zeichnen Sie diesen Übergang ausdrücklich ein, statt alle Stufen im Plan blind zu wiederholen.
Bereiten Sie eine kleine Projektskizze mit Höhen, Laufbreite, Lauflänge und angrenzenden Flächen vor. Halten Sie fest, ob die Treppe frei im Garten liegt oder an ein Gebäude anschließt. Für eine ausführbare Planung fehlen sonst schnell entscheidende Angaben zum Wasserabfluss oder zur Anbindung der oberen Stufe.
Einbauhinweise gezielt abstimmen: Der allgemeine DIEPHAUS-Stufenratgeber beschreibt einen Aufbau mit Betonfundament und Mörtelstreifen. Das verlinkte Sammelmerkblatt VH00002 behandelt dagegen überwiegend die ungebundene Bauweise. Daraus wird hier kein einheitlicher Schichtenaufbau abgeleitet. Lassen Sie für die ausgewählte Blockstufe das Fundament, die Auflagerung, Fugen und Entwässerung durch DIEPHAUS oder den ausführenden Fachbetrieb festlegen.
Tragen Sie die fertigen Höhen in Ihre Skizze ein. Kennzeichnen Sie vorhandene Bauteile, verfügbare Aufstellflächen und die geplante Laufrichtung. Lassen Sie offene Anschlussfragen vor der Bestellung lösen.
Der Fachbetrieb bestimmt den passenden Unterbau und das Versetzverfahren. Erst daraus ergibt sich, welche Mengen an mineralischen Baustoffen, Beton oder Mörtel tatsächlich benötigt werden. Eine pauschale Schichtdicke wäre für unterschiedliche Böden und Treppenanlagen keine verlässliche Einkaufshilfe.
Die Elemente sind schwer. Stimmen Sie Abladeplatz, Transportweg und geeignete Hebe- beziehungsweise Versetzmittel ab. Ein Hinweis im Shop zur maschinellen Verlegung ist keine Aufforderung, die Bauteile ohne passende Hilfsmittel von Hand zu tragen.
Prüfen Sie Variante, Menge und erkennbare Schäden vor dem Einbau. Der Fachbetrieb setzt die Stufen gemäß dem bestätigten Detail und kontrolliert dabei die vorgesehenen Anschlusshöhen und Abstände.
Halten Sie fest, wann die Anlage genutzt werden darf. Bei gebundenen Materialien richten sich Wartezeiten nach dem tatsächlich eingesetzten Produkt und den Bedingungen vor Ort. Bewahren Sie Lieferunterlagen und die zutreffenden Pflegehinweise auf.
Zur Vorbereitung gehören Messmittel, Richtlatte und Wasserwaage sowie die für das freigegebene Verfahren benötigten Werkzeuge und Schutzausrüstung. Wählen Sie Mörtel, Reinigungsmittel oder Zubehör nicht allein nach einem ähnlichen Produktnamen. Dieser Vergleich bestätigt keine konkrete Zubehörkombination.
Bestellen Sie nach der geplanten Anzahl von Bauteilen, nicht nach einer pauschalen Quadratmeterangabe. Eine Treppe mit einer Blockstufe pro Reihe hat einen anderen Bedarf als eine breitere Anlage mit mehreren Elementen nebeneinander. Seitliche Fugen und Anschlüsse müssen bei der Breite gesondert berücksichtigt werden.
Ergibt die Höhenrechnung keine ganze Zahl, runden Sie nicht einfach auf und bauen eine abweichende letzte Stufe. Die gesamte Geometrie muss dann angepasst werden. Erst der fertige Plan bestimmt die Bestellung. Eine zusätzliche Reservestufe ist eine eigene Entscheidung und keine automatische Prozentzugabe.
| Angenommener Höhenunterschied | 0,90 m = 90 cm |
|---|---|
| Angenommene fertige Steigung | 15 cm, vom Planer zu bestätigen |
| Höhenrechnung | 90 cm ÷ 15 cm = 6 Steigungen |
| Angenommener Aufbau | 6 Stufenreihen mit je einem VIA-Element |
| Elementbedarf | 6 × 1 = 6 Stück; ohne Reserve |
| Rechnerisches Produktgewicht | 6 × 110 kg = 660 kg; ohne Palette und weitere Materialien |
Rechenbeispiel mit angenommenen Werten. Die fertige Steigung und der Aufbau müssen separat bestätigt werden.
Warum lässt sich die Bestellung nicht unverändert auf Grau übertragen? Setzen Sie in derselben vereinfachten Höhenrechnung 16 cm an, erhalten Sie 90 ÷ 16 = 5,625. Fünf gleich hohe Steigungen ergeben dann 80 cm, sechs ergeben 96 cm. Das zeigt den Planungsunterschied, nicht eine Empfehlung zur Ausführung. Der tatsächliche Anschluss muss neu gelöst werden.
Für einen Angebotsvergleich können Sie zusätzlich eine Liste mit Elementzahl, Anlieferung, Versetzleistung und Anschlussarbeiten anlegen. So vergleichen Sie dieselbe Leistung. Die jeweils aktuellen Stück- und Staffelpreise gehören in die Angebotsprüfung auf den Produktseiten, nicht als dauerhaft festgeschriebene Zahl in Ihre Planungsunterlagen.
| Typischer Fehler | Besser vorgehen |
|---|---|
| Nur nach dem Farbnamen bestellen. | Format, Oberfläche und Wirkung neben den vorhandenen Materialien gemeinsam prüfen. |
| Sandstein oder Quarzit mit dem Baustoff gleichsetzen. | Bei diesen VIA-Ausführungen die Farbbezeichnung vom Betonprodukt unterscheiden. |
| 35 cm Blocktiefe als freien Auftritt einsetzen. | Überlappung und Anschlussdetail in der Geometrie berücksichtigen. |
| 15 und 16 cm hohe Elemente ungeprüft austauschen. | Die fertigen Höhen und alle Stufenreihen erneut planen. |
| Eine kleine Resthöhe an der letzten Stufe verstecken. | Ein gleichmäßiges Steigungsverhältnis für die gesamte Anlage erarbeiten lassen. |
| Das Liefergewicht mit dem Produktgewicht verwechseln. | Paletten, Verpackung und weitere Baustoffe getrennt erfassen. |
| Erst nach der Lieferung über den Transportweg nachdenken. | Abladen und Versetzen vor der Bestellung organisieren. |
DIEPHAUS weist im Merkblatt darauf hin, dass auch beschichtete Oberflächen nicht selbstreinigend sind. Verschmutzungen sollen zeitnah entfernt werden; Hochdruckreiniger werden dort ausgeschlossen. Verwenden Sie nur eine zur konkreten Oberfläche passende Reinigungsmethode. Bei hartnäckigen Flecken ist eine abgestimmte Empfehlung sinnvoller als ein Versuch mit einem beliebigen aggressiven Reiniger.
Dokumentieren Sie bei der Übergabe, welche Variante eingebaut wurde. Ein späterer Nutzer kennt möglicherweise weder Serienname noch Beschichtung. Die Produktunterlagen helfen dann bei der Auswahl einer geeigneten Pflege. Prüfen Sie außerdem regelmäßig, ob Laub oder Ablagerungen den vorgesehenen Wasserabfluss behindern.
Die Variante für Ihre Planung mit einem warmen Farbton.
VIA Sandstein ansehenGraue bis dunkle FarbgestaltungGleiches VIA-Format; Oberflächenausführung bei Bedarf bestätigen lassen.
VIA Quarzit ansehenEigenständige FormatwahlDie unbehandelte Alternative mit abweichender Tiefe und Höhe.
Blockstufe Grau ansehenDie geprüften Keuck-Seiten zeigen eine Online-Lieferoption mit Kranwagen. Prüfen Sie für Ihre Bestellung die Lieferadresse, Zufahrt und Entlademöglichkeit sowie die aktuellen Kosten und Termine. Bei den VIA-Seiten wird außerdem auf den Europalettentausch beziehungsweise eine mögliche Nachberechnung hingewiesen. Die konkreten Bedingungen gehören vor Abschluss der Bestellung geklärt.
Weitere Materialien für die angrenzenden Flächen finden Sie in der Kategorie Garten bei Keuck. Die gemeinsame Shopkategorie bedeutet keine technische Systemfreigabe.
Nein. Hier geht es um Betonstufen mit entsprechenden Farbbezeichnungen. Leiten Sie Materialeigenschaften deshalb nicht aus dem Namen eines Natursteins ab.
Prüfen Sie das vollständige Format und das bestätigte Einbaudetail. Eine gemeinsame Länge allein reicht für den Austausch nicht aus.
Eine Mischung sollte nicht ohne Neuplanung erfolgen. Entscheidend sind gleichmäßige fertige Steigungen, passende Auftritte und korrekt ausgebildete Anschlüsse.
Die Anzahl der Bauteile muss aus einer vollständigen Treppengeometrie folgen. Ein rechnerischer Rest wird nicht durch eine beliebig höhere oder niedrigere Abschlussstufe gelöst.
Für diese konkrete Zusammenstellung wird keine Klasse zugesagt. Lassen Sie die Eignung der Oberfläche für Ihren Standort und die zu erwartende Nässe anhand der aktuellen Produktunterlagen klären.
Das hängt vom bestätigten Aufbau und gegebenenfalls eingesetzten gebundenen Materialien ab. Übernehmen Sie eine Nutzungsfreigabe vom ausführenden Betrieb statt einer allgemeinen Stundenangabe.
Auf den verlinkten Keuck-Produktseiten. Dort prüfen Sie die gewünschte Menge und die Bedingungen für die konkrete Bestellung.
Beginnen Sie mit dem Aufmaß und der Treppengeometrie. Vergleichen Sie anschließend Muster und Oberflächen und klären Sie den vorgesehenen Aufbau. Damit wird aus der Farbauswahl eine nachvollziehbare Produktentscheidung.
Bereiten Sie Ihre Bestellung mit einer Maßskizze vor.
Prüfen Sie die passende Variante und die aktuellen Bestellinformationen:
Inhaltlich geprüft am 29.10.2026. Berechnungen und Zeichnungen sind ausdrücklich Planungsbeispiele. Dieser Ratgeber ersetzt keine produkt- und projektspezifische Ausführungsplanung. Preise und Liefertermine werden nicht dauerhaft festgeschrieben. Produktbilder dienen der Orientierung; maßgeblich für die Farbauswahl ist das Originalmuster.