Nach jedem kräftigen Regen fehlt wieder Sand zwischen Ihren Pflastersteinen? Bevor Sie die Fugen erneut auffüllen, lohnt sich ein Blick auf Material, Aufbau und Entwässerung. ROMEX ROMPOX D7000 Fugenfestiger in der 1-Liter-Flasche kann geeignete Sandfugen nachträglich stabilisieren. Dieser Ratgeber hilft Ihnen, die Anwendung vorzubereiten, empfindliche Steinoberflächen zu berücksichtigen und Ihren Bedarf nachvollziehbar zu planen.
Kurz gesagt: D7000 ist eine gebrauchsfertige Polymerflüssigkeit für geeignete Fugensande und Wegedecken. Sie ersetzt weder fehlendes Fugenmaterial noch einen tragfähigen Unterbau. Entscheidend sind ausreichend Feinanteile, saubere Fugen und das zum Stein passende Auftragsverfahren. Bei beschichteten oder empfindlichen Steinen wird ausschließlich die Fuge behandelt.

ROMPOX D7000: die wichtigsten Daten
| Merkmal | Einordnung |
|---|---|
| Produkt bei Keuck | ROMEX ROMPOX D7000 Fugenfestiger, 1 Liter; Artikel 13570; EAN 4041096000655 |
| Produktart | Verarbeitungsfertige Einkomponenten-Polymerflüssigkeit |
| Fugenbreite | Ab 1 mm laut Hersteller; die Verbrauchswerte unten beziehen sich dagegen auf 3 mm Breite und 30 mm Tiefe. |
| Temperaturbereich | Verarbeitung bei 7 bis 30 °C |
| Verarbeitungszeit | Etwa 20–30 Minuten bei 20 °C |
| Begehbarkeit / volle Belastung | Nach 48 Stunden / nach 6 Tagen, jeweils bei 20 °C und geeignetem Flächenaufbau |
| Regenschutz | 48 Stunden; Abdeckung mit Abstand zur Fläche |
| Wasserdurchlässigkeit | Vom verwendeten Fugen- beziehungsweise Wegedeckenmaterial abhängig |
Technische Grundlage: ROMEX-Produktdatenblatt, Stand Juli 2024, auf der Herstellerseite am 27.10.2026 geprüft.
Passt der Fugenfestiger zu Ihrer Fläche?
D7000 ist für die Verfestigung geeigneter Sandfugen und ungebundener Wegedecken vorgesehen. ROMEX nennt außerdem die Kombination mit ROMPOX FUGENSAND NP. Prüfen Sie deshalb nicht nur den Namen des Steinbelags, sondern vor allem, welches Material tatsächlich zwischen den Steinen liegt. Ein grober, offenporiger Splitt ist nicht automatisch mit einem Sand mit ausreichenden Feinanteilen gleichzusetzen.
Beginnen Sie mit drei Fragen: Liegen die Steine fest? Sind die Fugen sauber und ausreichend gefüllt? Kann Niederschlagswasser im geplanten Aufbau abgeführt werden? Wackelnde Steine, Setzungen oder regelmäßig überströmende Stellen sollten zunächst untersucht werden. Eine festere Fugenoberfläche behebt solche Ursachen nicht von selbst.
Terrasse, Gartenweg und befahrene Fläche
Die Nutzung bestimmt, wie sorgfältig der gesamte Aufbau zu prüfen ist. Für einen Gartenweg stehen andere Belastungen im Vordergrund als für eine Einfahrt mit Lenkbewegungen. Die Herstellerangabe zur Verkehrsbelastung ist keine Freigabe für einen beliebigen Untergrund. Lassen Sie einen unklaren oder schadhaften Aufbau vor der Behandlung fachlich beurteilen; aus der Flaschengröße lässt sich keine zulässige Fahrzeuglast ableiten.
Beschichtete und empfindliche Steine
Bei diesen Oberflächen ist der gezielte Auftrag in die Fugen besonders wichtig. Ermitteln Sie vorab, ob die Steine beschichtet sind, und legen Sie bei Unsicherheit eine kleine Musterfläche an. Beurteilen Sie diese nach dem Trocknen. So prüfen Sie auch, ob eine vorübergehende Farbvertiefung für Ihr Projekt akzeptabel ist.
Realistische Erwartung: Der Hersteller beschreibt eine Minderung des Unkrautdurchwuchses. Daraus wird keine Zusage für dauerhaft pflegefreie oder vollständig unkrautfreie Fugen. Organische Rückstände und Wurzeln müssen vor der Anwendung entfernt werden.
Fugensand, Fugenfestiger oder Fugenmörtel?
Diese Begriffe bezeichnen unterschiedliche Aufgaben. Für Ihre Bestellung ist entscheidend, ob Fugenmaterial fehlt, vorhandenes geeignetes Material stabilisiert werden soll oder eine andere Verfugung geplant ist.
| Ausgangslage | Sinnvolle Prüfung |
|---|---|
| Fugen sind leer oder unzureichend gefüllt. | Zuerst ein zum Belag und Aufbau passendes Fugenmaterial auswählen. Die Flüssigkeit liefert keinen Sand nach. |
| Geeigneter Fugensand soll zusätzlich verfestigt werden. | D7000 und das vorhandene Material gemeinsam auf Eignung prüfen; bei ROMPOX FUGENSAND NP nennt ROMEX die Kombination ausdrücklich. |
| Eine neue Mörtelfuge ist vorgesehen. | Einen passenden Fugenmörtel anhand von Aufbau, Belastung und Fugenmaßen auswählen. Dessen Verarbeitung nicht auf D7000 übertragen. |
| Eine ungebundene Wegedecke soll stabilisiert werden. | Deckschicht, Kornzusammensetzung und eigenen Verbrauch klären; dies ist ein anderer Arbeitsablauf als die Behandlung von Pflasterfugen. |
Für eine erste Orientierung zu anderen Verfugungsarten können Sie den Keuck-Vergleich zu vdw 800 und vdw 840 plus lesen. Die dort behandelten Mörtel sind Alternativen für jeweils passende Projekte, keine hier freigegebenen Mischpartner für D7000.
Vorbereitung: Fläche, Wetter und Werkzeug
Notieren Sie Fläche, Steinformat, Fugenbreite und vorhandene Fugentiefe. Prüfen Sie mehrere Stellen, besonders Ränder und bereits ausgespülte Bereiche. Eine einzelne Messung an der günstigsten Stelle kann den Materialbedarf verzerren. Fotografieren Sie auffällige Bereiche für Ihre eigene Planung, bevor Sie reinigen oder nachfüllen.
- Fläche prüfen: Verschmutzungen, Wurzeln und organische Reste aus den Fugen entfernen. Angrenzende Bereiche, die unbehandelt bleiben sollen, schützen.
- Wetterfenster wählen: Den Temperaturbereich einhalten und den Regenschutz für die folgenden 48 Stunden vorbereiten.
- Werkzeug bereitlegen: Je nach Steinoberfläche Spritzverschluss oder geeignetes Auftragsgerät, Gummischieber sowie feuchten Schwamm beziehungsweise Tuch vorsehen.
- Arbeitsschutz beachten: Geeignete beständige, undurchlässige Handschuhe, dicht sitzende Schutzbrille und Arbeitskleidung verwenden; die Hinweise auf dem Gebinde beachten.
- Probe durchführen: Bei unbekannter Oberfläche oder unsicherer Materialkombination zuerst eine begrenzte Musterfläche behandeln.
Planen Sie den Ablauf so, dass eine Person überschüssiges Material sofort erkennen und entfernen kann. Gerade bei strukturierten Platten können sich kleine Flüssigkeitsansammlungen in Vertiefungen bilden. Bearbeiten Sie jeweils nur eine Teilfläche, die Sie innerhalb der Verarbeitungszeit vollständig kontrollieren und nachreinigen können.
ROMPOX D7000 verarbeiten: Schritt für Schritt
Die folgende Anleitung betrifft Sandfugen. Die gesonderte Stabilisierung einer Wegedecke wird anschließend abgegrenzt. Maßgeblich bleiben die aktuellen Herstellerunterlagen und das Etikett des tatsächlich gelieferten Produkts.
1. Fugen und Steinoberfläche vorbereiten
Beginnen Sie erst, wenn der Aufbau geeignet ist und die Reinigung abgeschlossen wurde. Klären Sie vor dem Auftrag, ob Sie flächig arbeiten dürfen oder ausschließlich die Fugen behandeln müssen. Das ist keine Entscheidung, die erst während des Gießens getroffen werden sollte.
2. Vornässen, ohne Pfützen zu hinterlassen
Den Belag entsprechend der ROMEX-Anleitung mit Wasser vorbereiten. Saugfähige Flächen und höhere Untergrundtemperaturen erfordern ein intensiveres Vornässen. Vermeiden Sie stehendes Wasser. Vornässen bedeutet nicht, die verarbeitungsfertige Flüssigkeit nach eigenem Ermessen zu verdünnen.
3. Das passende Auftragsverfahren wählen
Bei beschichteten Betonsteinen und empfindlichen Gesteinen gilt die besondere Vorgabe: Mit dem Spritzverschluss ausschließlich die Fugen bis zur Sättigung behandeln.
KI-Illustration mit originalem Produktfoto: Bei beschichteten oder empfindlichen Steinen ausschließlich die Fugen behandeln. Die neutrale Anwendungsflasche ist schematisch dargestellt. Für geeignete, unempfindliche Flächen beschreibt ROMEX dagegen einen gleichmäßigen Auftrag, etwa mit einem Drucksprüher, und das direkte Abziehen über die Fugen mit einem Gummischieber.
KI-Illustration mit originalem Produktfoto: Flächiger Auftrag mit Gummischieber nur bei geeigneten, unempfindlichen Steinoberflächen. Wählen Sie das Verfahren nach der Steinoberfläche, nicht nach dem bequemeren Werkzeug.
4. Rückstände sofort beseitigen
Flüssigkeit auf empfindlichen Steinoberflächen und Ansammlungen in Vertiefungen unmittelbar mit einem feuchten Schwamm oder Tuch aufnehmen. Warten Sie damit nicht bis zum Ende der gesamten Fläche. Verbleibende Überschüsse können weiße Flecken hinterlassen.
KI-Illustration mit originalem Produktfoto: Flüssigkeitsreste auf der Steinoberfläche sofort mit einem feuchten Schwamm oder Tuch aufnehmen. 5. Einziehen lassen und Fläche schützen
Der Hersteller nennt ungefähr 15 Minuten für das Einziehen. Das ist weder die Freigabe zum Begehen noch die vollständige Aushärtung. Sperren Sie die behandelte Fläche ab und sichern Sie die vorbereitete Regenabdeckung mit ausreichendem Luftabstand.
Was ist bei einer Wegedecke anders?
Bei Wegedecken nennt ROMEX als geeignete Zusammensetzung gebrochene Sand-Gesteins-Gemische 0/4 bis 0/8 mm mit mindestens 15 % Feinanteil unter 0,08 mm. Nach dem gleichmäßigen Auftrag und Einziehen folgt dort das Walzen oder Glätten. Diese Anforderungen dürfen nicht ungeprüft als Vorgabe für jeden Pflasterfugensand übernommen werden.
Auch die Mengen unterscheiden sich: Für Wegedecken führt das Datenblatt etwa 2 l/m² auf. Eine zusätzliche Oberflächenbehandlung stark beanspruchter Wegedecken mit 0,5–0,75 l/m² ist ein gesonderter Arbeitsschritt nach der Aushärtung. Verwechseln Sie diesen Zusatzauftrag nicht mit dem Verbrauch für Sandfugen. Lassen Sie die genaue Ausführung für eine Wegedecke separat planen.
Verbrauch: Wie weit reicht eine 1-Liter-Flasche?
Eine pauschale Quadratmeterangabe wäre irreführend. Viele kleine Steine haben auf gleicher Fläche mehr Fugen als große Platten. Zusätzlich beeinflussen Breite, Tiefe und Material die benötigte Menge. Verwenden Sie deshalb immer Werte, deren Bedingungen zu Ihrem Projekt passen, und prüfen Sie den tatsächlichen Verbrauch an einer Musterfläche.
| Steinformat | Flüssigkeit je m² | Rechnerisch je 1 l* |
|---|---|---|
| 80 × 40 cm | 0,1–0,2 l/m² | 5–10 m² |
| 60 × 60 cm | 0,1–0,2 l/m² | 5–10 m² |
| 40 × 40 cm | 0,1–0,2 l/m² | 5–10 m² |
| 32 × 24 cm | 0,2–0,4 l/m² | 2,5–5 m² |
| 24 × 16 cm | 0,25–0,5 l/m² | 2–4 m² |
| 9 × 11 cm | 0,4–0,8 l/m² | 1,25–2,5 m² |
*Rechnerische Orientierung ohne Reserve, keine garantierte Reichweite. Quellenhinweis: Der Tabellenkopf des Hersteller-PDF nennt „kg“, die einzelnen Tabellenwerte sind ausdrücklich mit „l“ bezeichnet. Hier werden die Literangaben der Tabellenfelder wiedergegeben; eine Umrechnung von Masse in Volumen wurde nicht vorgenommen. Lassen Sie die Mengen bei abweichenden Fugenmaßen oder vor einer verbindlichen größeren Bestellung bestätigen.
Rechenbeispiel: 20 m² mit Platten im Format 40 × 40 cm
Angenommen werden 20 m², 3 mm breite und durchschnittlich 30 mm tiefe Fugen. Die Spanne beträgt dann 20 m² × 0,1–0,2 l/m² = 2–4 Liter. Für eine vorsichtige Beispielplanung verwenden wir den oberen Richtwert von 0,2 l/m² und ergänzen 10 % Reserve.
20 m² × 0,2 l/m² = 4,0 l
4,0 l × 1,10 = 4,4 l
4,4 l ÷ 1 l je Flasche = 4,4 → 5 Flaschen
Die 10 % sind eine redaktionelle Planungsannahme, keine ROMEX-Vorgabe. Fünf Flaschen sind damit das Ergebnis dieses Beispiels und keine allgemeine Bestellmenge für jede 20-m²-Terrasse. Bei anderen Formaten oder ungleichmäßigen Fugen sollten Sie neu rechnen. Der Sandbedarf ist separat zu ermitteln.
Aushärtung, Regenschutz und spätere Pflege
Unterscheiden Sie vier Zeitangaben: etwa 15 Minuten Einziehen, etwa 20–30 Minuten Verarbeitung bei 20 °C, Begehbarkeit nach 48 Stunden und volle Belastbarkeit nach sechs Tagen bei 20 °C. Niedrigere Temperaturen verlängern die Aushärtung; wärmere Bedingungen beschleunigen sie. Eine trocken wirkende Oberfläche ist kein ausreichender Grund, die Fläche frühzeitig zu belasten.
Die Regenabdeckung darf nicht unmittelbar aufliegen. Planen Sie Abstand und Luftzirkulation ein. Denken Sie bei Zugängen auch an einen alternativen Weg für Bewohner und Besucher. So vermeiden Sie, dass eine frisch behandelte Fläche aus praktischen Gründen zu früh betreten wird.
Reinigen Sie Arbeitsgeräte direkt nach der Anwendung mit Wasser. Entfernen Sie später Laub, Moos und Unkraut regelmäßig; ROMEX nennt ein bis zwei Fugenreinigungen pro Jahr. Das passt zur Aufgabe einer wasserdurchlässigen Fuge: Ablagerungen sollten sich nicht dauerhaft ansammeln. Lagern Sie das Gebinde frostfrei und vor direkter Sonne geschützt; das Datenblatt nennt mindestens zwölf Monate Lagerfähigkeit.
Häufige Fehler und die bessere Vorgehensweise
| Fehler | Besser vorgehen |
|---|---|
| Wackelnde Steine nur mit Fugenfestiger behandeln. | Zuerst die Ursache im Aufbau klären und beheben. |
| Empfindliche Platten flächig übergießen. | Steinart und Beschichtung prüfen; hier ausschließlich die Fugen behandeln. |
| Überschüsse bis zum nächsten Tag liegen lassen. | Ansammlungen während der Arbeit sofort feucht aufnehmen. |
| 15 Minuten Einziehzeit als Trockenzeit verstehen. | Begehbarkeit und Belastungsfreigabe getrennt planen. |
| Die Tabelle ohne Fugenmaße übernehmen. | Die Referenz von 3 mm Breite und 30 mm Tiefe beachten; abweichende Bedingungen prüfen. |
| Die Abdeckfolie direkt auf die Fugen legen. | Luftabstand herstellen und die Abdeckung sicher befestigen. |
| Unkrauthemmung mit Wartungsfreiheit verwechseln. | Die Fugen auch nach der Behandlung regelmäßig kontrollieren und reinigen. |
Das passende Gebinde bei Keuck auswählen
ROMEX · Artikel 13570 · 1 Liter
ROMPOX D7000 Fugenfestiger
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Weitere Baustoffe für Außenanlagen finden Sie im Bereich Tiefbau & Galabau. Wählen Sie Ergänzungen nach dem tatsächlichen Aufbau; die Zugehörigkeit zu einer Kategorie ist keine technische Systemfreigabe.
Häufige Fragen zu ROMPOX D7000
Kann ich jeden vorhandenen Fugensand verfestigen?
Nein, das sollte nicht pauschal angenommen werden. ROMEX verlangt geeignetes Material mit ausreichenden Feinanteilen und nennt FUGENSAND NP ausdrücklich als Kombination. Bei unbekanntem Material sind Prüfung und Musterfläche sinnvoll.
Ist D7000 ein Fugenmörtel?
Nein. Das Produkt ist eine Flüssigkeit zur Verfestigung. Sie füllt eine leere Fuge nicht wie ein sandhaltiges Material. Die Herstellerbeschreibung einer Verfestigung auf Fugenmörtelniveau bezieht sich auf die genannte Kombination mit FUGENSAND NP.
Muss der Belag vor der Anwendung nass sein?
Das Datenblatt verlangt Vornässen ohne Pfützen. Der erforderliche Wasserauftrag hängt unter anderem von Saugfähigkeit und Temperatur ab. Die gesonderte Ausnahme für bereits feucht angeliefertes Wegedeckenmaterial ist nicht pauschal auf Pflasterfugen zu übertragen.
Warum können weiße Flecken entstehen?
Überschüssige Flüssigkeit kann auf der Steinoberfläche zurückbleiben. ROMEX warnt insbesondere vor Ansammlungen in Vertiefungen. Entfernen Sie solche Reste sofort; bereits entstandene weiße Flecken können laut Hersteller nur mechanisch beseitigt werden.
Wann darf ich wieder über die Fläche gehen?
Bei 20 °C nennt ROMEX 48 Stunden bis zur Begehbarkeit. Für die volle Belastung werden sechs Tage angegeben. Kühle Bedingungen können diese Zeiten verlängern.
Bleiben die Fugen wasserdurchlässig?
Der Hersteller beschreibt durchlässige Fugen, macht die Wasserdurchlässigkeit aber vom Fugen- beziehungsweise Wegedeckenmaterial abhängig. Daraus lässt sich keine Garantie für die Entwässerung jedes vollständigen Flächenaufbaus ableiten.
Wie viele Flaschen brauche ich für 20 m²?
Das hängt von den Fugen ab. Im oben erläuterten Beispiel mit 40 × 40 cm großen Platten, 3 mm Fugenbreite und 30 mm Tiefe ergeben der obere Richtwert plus angenommene 10 % Reserve fünf 1-Liter-Flaschen. Für andere Bedingungen ist neu zu planen.
Fazit: Erst die Fuge prüfen, dann die Menge planen
ROMPOX D7000 kann eine passende Lösung sein, wenn geeignete Sandfugen zusätzliche Stabilität benötigen. Gute Vorbereitung, die richtige Auftragsweise und ausreichend Zeit zum Aushärten sind dabei ebenso wichtig wie die Bestellung. Erfassen Sie Ihre Fugenmaße und prüfen Sie empfindliche Oberflächen vorab.
Ihr nächster Schritt: Legen Sie Fläche, Fugenmaße und Material fest. Vergleichen Sie anschließend Ihren Bedarf mit der 1-Liter-Ausführung von ROMPOX D7000 bei Keuck.


















