Ob Gartenhaus, Garage oder Außenbeleuchtung: Wer Leitungen ins Erdreich legt, möchte sie geschützt unterbringen und später austauschen oder ergänzen können, ohne erneut zu graben. Ein Kabelschutzrohr mit der Nennweite DN 75 lässt dafür mehr Querschnittsreserve als kleinere Leerrohre. Dieser Ratgeber erklärt, wofür Kabuflex R DN 75 als 50-m-Rolle mit Muffe und Einzugsschnur gedacht ist, wie Sie Graben, Rohrverbindungen und Einzugsschnur vorbereiten und wie Sie den Rollenbedarf nachvollziehbar berechnen.
Kurz gesagt: Kabuflex R DN 75 ist ein flexibles Kabelschutzrohr aus PE für die Erdverlegung – außen gewellt, mit Innenrohr, als 50-m-Ring mit Einzugsschnur. Es schützt Kabel mechanisch und dient als Leerrohr für spätere Belegung. Entscheidend sind ein steinfreies Auflager, eine möglichst gerade Trasse ohne enge Bögen, im Wellental abgelängte Rohrenden und eine Verbindung, die zur geforderten Dichtheit passt. Die Leitungen selbst, ihre Verlegetiefe und den Anschluss plant und prüft eine Elektrofachkraft.

Kabuflex R DN 75: die wichtigsten Daten
Die folgenden Werte stammen aus dem FRÄNKISCHE-Produktdatenblatt Kabuflex R (Stand 12/2020) und der Keuck-Produktseite. Maße sind Herstellerangaben mit fertigungsbedingten Toleranzen.
| Merkmal | Wert | Bedingung / Hinweis |
|---|---|---|
| Außendurchmesser | ca. 76 mm | Nennweite DN 75 |
| Innendurchmesser | ≥ 62 mm | Mindestwert laut Datenblatt |
| Ringinhalt | 50 m | Ringware, flexibel |
| Werkstoff und Bauweise | PE, Verbundrohr: außen gewellt, mit Innenrohr | halogenfrei, Farbe schwarz |
| Norm | DIN EN 61386-24 (VDE 0605-24) | erdverlegte Elektroinstallationsrohrsysteme |
| Druckfestigkeit | 450 N | nach DIN EN 61386-24 |
| Biegeradius | 0,35 m | Mindestwert; für den späteren Kabeleinzug größere Radien wählen |
| Verkehrslast | SLW 60 möglich | nur bei mind. 50 cm Überdeckung über dem Rohrscheitel und fachgerechtem Einbau |
| Verbindung | Doppelsteckmuffe SD (sanddicht) | mit EPDM-Profildichtring WD: wasserdicht bis 0,5 bar; Dichtring separat |
| Lieferumfang laut Keuck | Rolle mit Muffe und Einzugsschnur | aktuelle Angaben auf der Produktseite prüfen |
Hinweis zur Ausführung: In der aktuellen FRÄNKISCHE-Systembroschüre (03/2025) wird die Ringware als Kabuflex R plus 450 co2ntrol mit grüner Innenschicht und transparenter Muffe geführt. Die Tabelle oben folgt dem Datenblatt zu Kabuflex R, das zur Shop-Bezeichnung passt. Maßgeblich ist die Kennzeichnung auf dem gelieferten Rohr; bei Abweichungen gelten die Unterlagen der gelieferten Ausführung.
Wofür eignet sich ein Kabelschutzrohr DN 75?
Kabuflex R ist als Schutz- und Leerrohr für die Erdverlegung vorgesehen. Typische Strecken sind Verbindungen zu Nebengebäuden, Garagen oder Gartenbereichen. Weil das Rohr als 50-m-Ring geliefert wird, lassen sich längere Abschnitte ohne zusätzliche Muffen verlegen. Ein Leerrohr hat außerdem einen praktischen Vorteil: Kabel lassen sich später nachziehen oder tauschen, solange die Trasse dafür ausgelegt ist.
Was Sie vor dem Kauf klären sollten
- Belegung: Welche Kabel sollen in das Rohr, und welchen Außendurchmesser haben sie? Daraus ergibt sich, ob DN 75 ausreicht (Rechenweg im Abschnitt Bedarf berechnen).
- Trasse: Länge, Höhenprofil, Kurven, Kreuzungen mit anderen Leitungen und befahrene Bereiche.
- Vorgaben Dritter: Für Hausanschlüsse legen Netzbetreiber eigene Anforderungen fest. Die Telekom nennt zum Beispiel für Leerrohre zum Hausanschluss Mindestdurchmesser, die von der Art der Hauseinführung abhängen. Klären Sie vorab, ob das konkrete Rohr akzeptiert wird.
- Dichtheit: Reicht eine sanddichte Verbindung, oder muss die Leitung gegen drückendes Wasser abgedichtet werden?
Wo Kabuflex R nicht ohne Weiteres passt
- Gebäudeeinführung: Für gas- und druckwasserdichte Hauseinführungen nennt FRÄNKISCHE eigene, geprüfte Systemkombinationen mit Kabuflex R plus 750 co2ntrol und passenden Dichtungen. Ein Kabelschutzrohr allein ersetzt keine geprüfte Hauseinführung.
- Einbetonieren: Für den Betoneinbau führt FRÄNKISCHE die Variante Kabuflex R plus 750. Wird einbetoniert, verlangt der Hersteller wasserdichte Rohrverbindungen und eine Sicherung gegen Auftrieb.
- Oberirdische Verlegung: Das Datenblatt zu Kabuflex R nennt die Erdverlegung als Anwendung. Für Abschnitte über der Erde bietet FRÄNKISCHE die UV-beständige Ausführung Kabuflex R-UV an.
- Tunnelgewölbe: Laut Verlegeanleitung ist Kabuflex für den Einbau im Tunnelgewölbe nicht geeignet.
- Befahrene Flächen mit geringer Überdeckung: Die Angabe „SLW 60 möglich“ setzt mindestens 50 cm Überdeckung über dem Rohrscheitel und fachgerechten Einbau voraus. Darunter verlangt der Hersteller Maßnahmen zur Lastverteilung.
DN 40, DN 75 oder DN 110?
Die Nennweite richtet sich nach dem Durchmesser und der Anzahl der Kabel sowie nach der Reserve, die Sie für später einplanen. Die Tabelle zeigt die Datenblattwerte der Kabuflex-R-Größen, die Keuck als 50-m-Rolle führt. Die Spalte „größtes Einzelkabel“ ist eine rechnerische Orientierung nach der FRÄNKISCHE-Regel für die Ringware (Rohrinnendurchmesser mindestens doppelt so groß wie der Kabeldurchmesser).
| Nennweite | Außen-Ø ca. | Innen-Ø mind. | Biegeradius | Größtes Einzelkabel (Orientierung) |
|---|---|---|---|---|
| DN 40 | 40 mm | 32 mm | 0,35 m | 16 mm |
| DN 75 | 76 mm | 62 mm | 0,35 m | 31 mm |
| DN 110 | 111 mm | 93 mm | 0,50 m | 46 mm |
DN 75 ist sinnvoll, wenn ein dickeres Kabel oder mehrere Leitungen in ein Rohr sollen oder wenn Sie bewusst Reserve für eine spätere Nachbelegung lassen möchten. DN 40 genügt eher für einzelne dünne Leitungen. DN 110 bietet mehr Querschnitt, benötigt aber einen größeren Biegeradius.
Ring oder Stange? Ringware wie Kabuflex R ist flexibel und für längere Strecken mit wenigen Verbindungen praktisch. Für lange, gerade Kabeltrassen führt FRÄNKISCHE die Stangenware Kabuflex S. Beide lassen sich laut Hersteller über die Doppelsteckmuffe miteinander verbinden.
Planung und Vorbereitung
Verlegetiefe und Regelwerke
FRÄNKISCHE fasst die Vorgaben so zusammen: Nach VDE 0100-520 sind Kabel mindestens 0,6 m unter der Erdoberfläche zu verlegen, unter Straßen mindestens 0,8 m; in Schutzrohren sind auch geringere Tiefen möglich. Für die allgemeine Versorgung enthält die VDE-AR-N 4222 eigene Ausführungsvorgaben. Welche Tiefe für Ihre Anlage gilt, legt die ausführende Elektrofachkraft beziehungsweise der Netzbetreiber fest.
Bei Kreuzungen und Parallelführungen mit anderen Leitungen sind Schutzabstände einzuhalten. FRÄNKISCHE verweist dafür auf die Richtlinien des Kunststoffrohrverbands (KRV A 515 und A 535a/b).
Material und Werkzeug
- Kabuflex R DN 75 in ausreichender Länge (siehe Berechnung)
- Doppelsteckmuffen für zusätzliche Verbindungen; bei wasserdichter Ausführung Profildichtringe und Gleitmittel
- Endkappen für Rohrenden, die vorerst nicht belegt werden
- Steinfreies, verdichtungsfähiges Material für Auflager und Einbettung, zum Beispiel Sand
- Trassenwarnband
- Feinzahnige Säge oder geeignetes Messer sowie Werkzeug zum Entgraten
- Handstampfer für die Verdichtung im Rohrbereich

Temperatur beachten
Der Mindestbiegeradius gilt laut FRÄNKISCHE-Systembroschüre bei 20 °C. Bei niedrigeren Temperaturen empfiehlt der Hersteller für seine biegsamen Kabuflex-Rohre größere Radien: mindestens das 1,5-fache bei etwa 10 °C und mindestens das Doppelte bei etwa 0 °C. Für DN 75 bedeutet das rechnerisch rund 0,53 m beziehungsweise 0,70 m.
Kabelschutzrohr verlegen: Schritt für Schritt
Die Schritte folgen der FRÄNKISCHE-Verlegeanleitung für Kabuflex-Rohre. Ergänzend gelten die dort genannten Normen sowie die Vorschriften der Versorgungsunternehmen.
1. Graben ausheben und Auflager herstellen
Das Rohr braucht ein steinfreies, verdichtungsfähiges Auflager. Bei felsigem, festgelagertem oder steinigem Untergrund fordert der Hersteller eine 0,15 m dicke steinfreie Bettungsschicht aus Sand oder Feinkies.
2. Einzugsschnur sichern, bevor der Ring geöffnet wird
Laut Verlegeanleitung öffnen Sie zuerst nur am Rohrende mit dem langen Schnurüberstand die Befestigung und binden das Schnurende außen am Rohrprofil fest. Erst danach wird das Rohr ausgerollt. So rutscht die Schnur beim Abrollen nicht ins Rohr zurück.
3. Rohr ausrollen und gerade verlegen
Legen Sie das Rohr geradlinig auf das Auflager und fixieren Sie es seitlich. Eine Schlangenlinie verringert die mögliche Einzugslänge erheblich. Vermeiden Sie enge Biegeradien und sehen Sie nach engen Kurven einen Zugschacht vor.
4. Rohr ablängen
Schneiden Sie mit einer feinzahnigen Säge oder einem geeigneten Messer rechtwinklig und mittig im Wellental. Dieser Schnitt ist Voraussetzung dafür, dass das Rohr in der Muffe richtig sitzt. Entfernen Sie anschließend Grate und Unebenheiten an der Schnittfläche.
5. Rohre verbinden
Sanddicht (SD): Spitzende und Muffe von Schmutz befreien und das Spitzende bis zum Anschlag in die Muffe schieben.
Wasserdicht (WD): Zusätzlich den Profildichtring in das zweite Wellental am Spitzende setzen, Dichtring und Muffe mit Gleitmittel versehen und bis zum Anschlag einschieben. Vor dem Verbinden lösen Sie alle Schnurbefestigungen am Rohrende.
6. Rohrenden verschließen
Rohrenden, in die noch kein Kabel eingezogen wird, verschließen Sie mit einer passenden Endkappe. FRÄNKISCHE bietet dafür sanddichte (SD) und wasserdichte (WD) Endkappen an.
7. Einbetten, verfüllen und verdichten
Schütten Sie beidseitig steinfreien, verdichtungsfähigen Boden in Lagen bis 30 cm an. Direkt über dem Rohr wird von Hand verdichtet; mechanisch erst, wenn mindestens 30 cm Material über dem Rohrscheitel liegen. Das Rohr darf dabei nicht seitlich verschoben werden.
Bei mehreren Rohrlagen wird jede Lage einzeln eingebettet. Für Rohrpakete nennt FRÄNKISCHE Abstandhalter, bei der Ringware mindestens alle 1,0 m.
8. Trassenwarnband einlegen
Ein Signalband warnt bei späteren Erdarbeiten. Der Hersteller empfiehlt einen Abstand von 30 bis 40 cm über dem Rohr. Halten Sie Lage und Tiefe der Trasse zusätzlich mit Maßen und Fotos fest.
Kabeleinzug: Wofür die Einzugsschnur da ist
Laut FRÄNKISCHE dient die mitgelieferte Schnur dazu, ein Zugseil oder einen Einzugsdraht in das Rohr zu ziehen – nicht das Kabel selbst. Für die Ringware Kabuflex R plus nennt der Hersteller eine Zugfestigkeit der Schnur von etwa 30 kg. Eine maximale Einzugslänge gibt der Hersteller nicht an, weil sie von Kabelart, Trassenverlauf, Reibung, Gleitmittel und Einzugsmethode abhängt.
Rollen-, Muffen- und Querschnittsbedarf berechnen
Rollenbedarf
Messen Sie jede Trasse einzeln. Planen Sie an den Rohrenden einen Zuschlag ein, etwa für Hochführungen oder Anschlussbereiche. Die Höhe dieses Zuschlags ist keine Herstellerangabe, sondern eine Planungsannahme, die Sie mit Ihrem Fachbetrieb abstimmen.
Rohrlänge je Strang = Trassenlänge + Zuschläge an den Enden
Rollen = Summe aller Rohrlängen ÷ 50 m, aufgerundet
Muffen je Strang = Anzahl der Rohrstücke im Strang − 1
Beispiel (Annahmen): Strang A führt 34 m zum Gartenhaus, Strang B 22 m zur Gartenbeleuchtung. Als Zuschlag werden je Rohrende 1,0 m angenommen.
- Strang A: 34 m + 2 × 1,0 m = 36 m
- Strang B: 22 m + 2 × 1,0 m = 24 m
- Summe: 36 m + 24 m = 60 m → 60 ÷ 50 = 1,2 → 2 Rollen
Weil jeder Strang kürzer als 50 m ist, kann er aus einem Stück verlegt werden: Strang A aus Rolle 1 (Rest 14 m), Strang B aus Rolle 2 (Rest 26 m). Eine Muffe wird hier nicht benötigt. Wäre Strang A dagegen 62 m lang, bestünde er aus zwei Stücken (50 m + 12 m) und bräuchte eine Muffe.
Grenzen der Rechnung: Reststücke helfen nur, wenn sie für einen weiteren Strang lang genug sind. Jede zusätzliche Verbindung muss wie oben beschrieben ausgeführt werden. Prüfen Sie auf der Produktseite, wie viele Muffen zum Lieferumfang gehören.
Passt das Kabel ins Rohr?
Für die Ringware Kabuflex R plus nennt FRÄNKISCHE einen Füllfaktor von höchstens 25 Prozent. Bei einem einzelnen Kabel sollte der Rohrinnendurchmesser demnach mindestens doppelt so groß sein wie der Kabeldurchmesser. Für mehrere Kabel gilt:
d(Ri) = a × √(d1² + d2² + … + dn²)
a = 2,00 bei 25 % Füllfaktor
Beispiel: Zwei Kabel mit 18 mm und 14 mm Außendurchmesser (Beispielwerte). √(18² + 14²) = √(324 + 196) = √520 ≈ 22,8 mm. 2,00 × 22,8 mm ≈ 45,6 mm. Das liegt unter dem Mindestinnendurchmesser von 62 mm – DN 75 reicht rechnerisch aus, DN 40 mit mindestens 32 mm nicht.
Für Kabuflex R liegt uns keine eigene Füllfaktor-Angabe vor. Nutzen Sie die Rechnung daher als vorsichtige Orientierung und entnehmen Sie die tatsächlichen Kabeldurchmesser dem Datenblatt Ihres Kabels. Die Kabelauswahl selbst gehört in die Hände der Elektrofachkraft.
Häufige Fehler und bessere Lösungen
| Fehler | Bessere Lösung |
|---|---|
| Ring öffnen, ohne die Einzugsschnur zu sichern | Schnurende vor dem Ausrollen außen am Rohrprofil festbinden. |
| Rohr in Schlangenlinie oder mit engen Bögen verlegen | Gerade oder gleichmäßig gebogen verlegen; nach engen Kurven einen Zugschacht vorsehen. |
| Schräg oder auf dem Wellenberg schneiden | Rechtwinklig und mittig im Wellental ablängen, dann entgraten. |
| Steine im Auflager, Maschinenverdichtung direkt über dem Rohr | Steinfrei einbetten und von Hand verdichten, bis mindestens 30 cm über dem Rohrscheitel. |
| Sanddichte Muffe für wasserdicht halten | Wo Wasserdichtheit gefordert ist, Profildichtring und Gleitmittel verwenden. |
| Rohrenden offen liegen lassen | Unbelegte Enden mit Endkappen verschließen. |
| Kabel direkt mit der Einzugsschnur ziehen | Mit der Schnur ein Zugseil einziehen und das Kabel damit ziehen. |
| Kabelschutzrohr als Hauseinführung nutzen | Eine geprüfte Hauseinführung mit passenden Systemkomponenten planen. |
| Bei Kälte mit Mindestradius biegen | Radien bei etwa 10 °C mindestens um das 1,5-fache, bei etwa 0 °C mindestens verdoppeln. |
Lagerung und Handhabung
Ringware wird laut Verlegeanleitung waagerecht und eben gelagert. Werfen oder fallen lassen sollten Sie Rollen und Zubehör nicht. Prüfen Sie Rohre und Muffen vor dem Einbau auf Transportschäden. Im Freien sollte die Lagerdauer zwölf Monate nicht überschreiten.
Passende Produkte bei Keuck
Kabuflex R DN 75, 50-m-Rolle
Flexibles Kabelschutzrohr aus PE für die Erdverlegung, mit Muffe und Einzugsschnur.
Kabuflex Doppelsteckmuffe DN 75
Für zusätzliche Verbindungen, etwa wenn ein Strang länger als eine Rolle ist. Die Muffe ist laut Hersteller für alle Kabuflex-Rohre vorgesehen; achten Sie auf die passende Nennweite.
Kabuflex R DN 110, 50-m-Rolle
Für dickere Kabel oder mehr Reserve. Beachten Sie den größeren Mindestbiegeradius von 0,50 m.
Kabuflex R DN 40, 50-m-Rolle
Kleinere Nennweite für einzelne dünne Leitungen mit mindestens 32 mm Innendurchmesser.
Weitere Rohre und Zubehör finden Sie in der Kategorie Kabelschutzrohre. Planen Sie im selben Zug eine Entwässerung, lesen Sie auch unseren Ratgeber zum KG-Rohr DN 110.
Häufige Fragen zum Kabelschutzrohr DN 75
Was bedeutet DN 75 bei Kabuflex R?
DN steht für die Nennweite. Laut Datenblatt hat Kabuflex R DN 75 einen Außendurchmesser von etwa 76 mm und einen Innendurchmesser von mindestens 62 mm.
Wie viele Meter enthält eine Rolle?
Eine Rolle enthält 50 m. Berechnen Sie den Bedarf je Strang und runden Sie auf ganze Rollen auf.
Ist die Verbindung wasserdicht?
Die Doppelsteckmuffe allein ist sanddicht. Wasserdicht bis 0,5 bar wird die Verbindung erst mit einem EPDM-Profildichtring, der separat erhältlich ist.
Wie tief muss das Kabelschutzrohr liegen?
Das hängt von Kabel, Fläche und geltenden Regeln ab. FRÄNKISCHE nennt als Orientierung aus VDE 0100-520 mindestens 0,6 m für Kabel, unter Straßen 0,8 m, wobei Schutzrohre geringere Tiefen ermöglichen können. Die verbindliche Tiefe legt Ihre Elektrofachkraft fest.
Darf das Rohr unter einer Zufahrt liegen?
Laut Datenblatt ist eine Verkehrslast SLW 60 möglich, wenn mindestens 50 cm Überdeckung über dem Rohrscheitel vorhanden sind und fachgerecht eingebaut wurde. Bei geringerer Überdeckung sind Maßnahmen zur Lastverteilung nötig.
Kann ich das Kabel direkt mit der Einzugsschnur einziehen?
Nein. Die Schnur dient dazu, ein Zugseil oder einen Einzugsdraht in das Rohr zu bringen. Das Kabel wird anschließend damit eingezogen.
Was ist der Unterschied zwischen Kabuflex R und Kabuflex R plus?
Kabuflex R ist die im Shop geführte Bezeichnung mit Datenblatt aus 12/2020. In der aktuellen Systembroschüre führt FRÄNKISCHE die Ringware als Kabuflex R plus 450 co2ntrol mit grüner Innenschicht und transparenter Muffe. Maßgeblich ist die Kennzeichnung auf dem gelieferten Rohr.
Fazit: Erst Belegung und Trasse klären, dann bestellen
Ein Kabelschutzrohr DN 75 lohnt sich, wenn dickere Kabel, mehrere Leitungen oder spätere Erweiterungen absehbar sind. Klären Sie zuerst die Belegung, die Trasse und die geforderte Dichtheit. Berechnen Sie danach Rollen und Muffen je Strang und verlegen Sie das Rohr gerade, steinfrei eingebettet und mit Warnband.
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Auf der Produktseite finden Sie die angebotene Ausführung sowie aktuelle Angaben zu Preis, Verfügbarkeit und Lieferung.
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