vdw 520 SplittBinder EP von GftK ist ein zweikomponentiges, lösemittelfreies Epoxidharz-Bindemittel für die dekorative Flächengestaltung mit Splitt, Rundkorn oder Glassplitt. Das transparente Bindemittel wird im Kombi-Gebinde mit 1,25 kg (Komponente A und B) geliefert. Je nach Korngröße bindet es 25 bis 40 kg staubfreien Mineralstoff der Körnungen 1/3 bis 8/16 mm zu einem hoch wasserdurchlässigen Splittmörtel. Damit lassen sich Baumscheiben, Pflaster- und Plattenbänderungen, Rasenkanten sowie Einfassungen von Wegen, Terrassen und Einfahrten fixieren, während Regenwasser durch die Fläche versickert, statt darauf stehen zu bleiben. Laut Hersteller bietet das transparente Bindemittel eine hohe UV-Resistenz.
Das Bindemittel richtet sich an Garten- und Landschaftsbauer, Pflasterbetriebe und Kommunalbetriebe, die Baumscheiben, Bänderungen oder Randstreifen dauerhaft und dennoch wasserdurchlässig ausbilden möchten. Auch erfahrene Heimwerker können vdw 520 verarbeiten, sofern sie mit zweikomponentigen Epoxidharzsystemen vertraut sind. Die Komponenten müssen in der richtigen Reihenfolge intensiv gemischt werden, die Verarbeitungszeit beträgt bei 20 °C nur rund 40 Minuten, und ein Mischer sowie Abzieh- und Glättwerkzeuge werden benötigt. Für dekorative Flächen mit Glassplitt beschreibt der Hersteller vdw 520 als hervorragend geeignet.
Der Hersteller nennt vdw 520 SplittBinder EP für dekorative Flächen unter Fußgängerbelastung und leichter Verkehrsbelastung. Die Mindestschichtdicke beträgt 4 cm auf ungebundener Tragschicht nach DIN 18315 und 3 cm auf gebundener Bettungs- oder Tragschicht nach DIN 18316. Bei Pkw-Belastung sind mindestens 5 cm auf gebundener drainfähiger Schicht erforderlich; das Größtkorn des Mineralstoffs darf dann höchstens 5 mm betragen. Typische Anwendungen sind:
vdw 520 löst ein typisches Problem loser Splitt- und Kiesflächen: Das Material bleibt an Ort und Stelle, während die Fläche wasserdurchlässig bleibt. Laut Hersteller verträgt das Bindemittel auch feuchte Mineralstoffe, was die Verarbeitung im Außenbereich erleichtert – der Mineralstoff darf mattfeucht, aber nicht nass sein. Entscheidend für die Planung ist die Bindungskapazität: Eine Einheit reicht je nach Korngröße für 25 bis 40 kg Mineralstoff; bei Glassplitt sind maximal 20 kg zu binden. Mineralstoff, Komponente A und Komponente B werden in dieser Reihenfolge intensiv gemischt, anschließend in ein sauberes Gefäß umgefüllt und nochmals durchgemischt. Wasser darf nicht zugegeben werden. Der Mineralstoff muss staubfrei sein, Luft- und Untergrundtemperatur müssen zwischen 8 °C und 30 °C liegen. Frisch verlegte Flächen sind mindestens 24 Stunden bei 20 °C abzusperren und vor Feuchtigkeit wie Regen, Tau oder Reif zu schützen. Danach sind sie begehbar, die Verkehrsfreigabe erfolgt nach 7 Tagen. Bewegungsfugen sind in der Regel nicht erforderlich, der Hersteller empfiehlt jedoch Sollbruchstellen im Abstand von ca. 6 bis 8 m. Angrenzende Natur- und Betonsteinbeläge erfordern besondere Sorgfalt, da der Kontakt mit dem Bindemittel Dunkelfärbungen oder Fleckenbildung verursachen kann, die irreversibel sein können; bei hell-weißen Mineralstoffen ist zudem eine zeitlich begrenzte, leicht gelbliche Farbveränderung möglich. Der Hersteller empfiehlt daher, grundsätzlich